Vor Freude bin ich fast – aber auch nur fast – aus dem Stuhl gefallen! Nadia von shehadistan hat mir pünktlich zum Welttag des Buches ein Blogstöckchen zugeworfen. Anders als bei den Todesdrohungen der Kettenbriefe, ist es mir eine große Freude, fünf Bücher vorzustellen und das Blogstöckchen an folgende acht Blogger_innen weiterzutragen: Christiane, Julia, Aleksander, Fee, Juli, Berit, Mark und Adina (gerne auch Hochzeitskram).

Die Aufgabe lautet:
“Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.”

 

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Unendlicher Spaß (engl. Origintltitel: Infinite Jest) ist ein Roman von David Foster Wallace aus dem Jahr 1996. Mein Lieblingsonkel schenkte mir das Buch vorletztes Jahr zu Weihnachten. Seitdem tu ich mich etwas schwer, ihn weiterhin als Lieblingsonkel zu bezeichnen, denn das Buch hat 1545 Seiten. Mit seinen endlosen Bandwurmsätzen und apokryphes Fachvokabular hält man sich lieber einen Duden zum Parallellesen zur Hand. Sagt mein Onkel.

 

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Ich muss gestehen, dass ich von dem Buch Dachdecker wollte ich eh nicht werden von Raul Krauthausen bisher nur die persönliche Widmung gelesen habe. Diese jedoch schon ein Dutzend Mal und immer mit feuchten Augen. Vor genau zwei Jahren haben Raul und ich uns kennengelernt und seither viel gelacht und geweint (also ich). Wenn er nur halb so viel Witz und Lebenserfahrung aus seinem privaten Leben in diesem Buch durchblicken lässt, verspricht es ein gutes 256-Seiten-Werk zu werden.

 

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Goethe’s Faust (erster Teil) habe ich schon während der Schulzeit studieren müssen. Und am Ende „stand ich da, ich armer Tor, und war so klug als wie zuvor!“ Denn was damals „des Pudels Kern“ war, ist in großen Stücken an mir vorbeigesegelt. Dass ich damals mit 14 schon gerne mit Wörtern gespielt habe, sieht man auf dem Cover meiner Schulausgabe. Und nun bin ich bereit, mir Goethes Faust noch einmal mit Bedacht zu geben.

 

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Mémé en de dingen und Wonderman sind niederländische Kinderbücher von Elfie Tromp. Seit einigen Geburtstagen schickt mir Elfie eins ihrer Bücher. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ihr noch nie etwas geschickt habe und mit jeder Buchsendung wuchs mein schlechtes Gewissen.
Elfie trägt dazu bei, dass ich meine Niederländische Sprache nicht vergesse und dass ich oft laut lachen muss, wenn ich eins ihrer Bücher lese. Danke Elfie!